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Proof of your Love

LOVE AFFAIR - Was liebe ich mehr als Gott?

Der Thron deines Herzens ist nie leer. Immer sitzt jemand oder etwas darauf. Und wenn es nicht Gott ist, dann ist es etwas anderes – aber dieses „etwas andere“ wird dich nie wirklich erfüllen.

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5. März
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12 min
Proof of Your Lov Eteil5

ME - Orientierung

Wahrscheinlich kommen euch die beiden hier ziemlich bekannt vor.

Ich geb zu, ich bin ein bisschen spät dran und man ist schon eher an dem Punkt, wo man es nicht mehr sehen kann, weil es durch die kompletten Medien geballert worden ist. 

Kurzer Recap:  

Ein ziemlich peinlicher Kiss-Cam-Moment bei einem Coldplay-Konzert ist komplett viral gegangen. Die beiden auf dem Bild sind Andy Byron, ehemaliger CEO eines großen Tech-Unternehmens und seine angebliche Affäre und Personalchefin Kristin Cabot. Als die beiden von der Kamera eingefangen werden, reagieren die beiden eher auffällig. Sie dreht sich nervös weg, hält sich die Hände vors Gesicht und er duckt sich und verschwindet unbeholfen aus dem Bild. Im Nachhinein kommt raus: 

Er ist verheiratet, allerdings mit einer anderen Frau. 

Die ganze Welt macht sich einen Spaß draus. Unzählige Memes, Reels. Ihr hab es ziemlich sicher mitbekommen, weil es echt überall war. 

Aber wenn wir ehrlich sind: Who are we to judge? 

Gehen wir mal davon aus die beiden hatten wirklich eine Affäre, dann hat das ganze wahrscheinlich ziemlich harmlos begonnen. 

Die beiden sind sich auf der Arbeit begegnet. Ein Blick im Meeting. Ein Lächeln auf dem Flur. Ein Kompliment an der Kaffeemaschine. Ein gemeinsames Mittagessen beim Italiener um die Ecke.

Es fühlt sich gut an. Gesehen zu werden. Irgendwie nochmal ganz anders als gewohnt. 

Aber dann kommt mehr. Und irgendwann, ohne es beabsichtigt zu haben, entsteht eine Affäre. Untreue. Lügen. Geheimnisse. Schritt für Schritt nimmt es einen immer höheren Platz ein.

Was soll schon passieren? Es passiert nicht nur Andy und Kristin. Promis. Ehepaaren.  

WE - Identifikation 

Nicht jede Affäre passiert zwischen zwei Menschen, sondern zwischen dir und Gott. Zwischen deinem Herzen und den Dingen, die du an Gottes Stelle setzt. Zwischen dir und deinen Götzen. 

Dinge, die gut aussehen. Sich gut anfühlen. Dir scheinbar geben, was du brauchst. 

Manchmal sieht das viel harmloser aus als bei Andy und Kristin. 

Aber genau da liegt das Problem: Ein Götze ist selten etwas offensichtlich Schlechtes – im Gegenteil. Es sind oft gute Dinge, die wir zu wichtigsten Dingen machen. 

Bei Götzen denkt man vielleicht schnell an goldene Statuen, an Tempel oder fremde Religionen. Aber Götzen sind heute viel subtiler – und viel näher, als wir oft glauben. Unsere Götzen glänzen nicht aus Gold – sie tragen Sneaker, posten Storys, stehen in deinem Kalender oder schauen dich aus dem Spiegel an.

Was könnte das bei dir sein?

  • Deine Leistung:

Du definierst dich über das, was du schaffst. Wenn du gut bist – fühlst du dich wertvoll. Bist du vielleicht nur so viel wert, wie deine letzte Note, dein letzter Erfolg oder dein letzter Applaus?

  • Dein Körper:

Wieviel Macht hat dein Spiegel über dein Herz? Du trainierst hart für den Sommer, gibst ein bisschen zu viel Geld für die neusten Trends aus, bist immer top gestyled und dein Tag getrackt. X Kalorien, mindestens 10.000 Schritte und 8h Schlaf.Nicht, weil du gesund sein willst, sondern weil du dazugehören musst. Weil du Angst hast, übersehen zu werden. 

  • Deine Sicherheit:

Du willst immer alles unter Kontrolle haben. Du weißt genau welche Noten du schreiben musst, damit es perfekt nach dem Abi weitergeht. Zukunftsplan, Notfallplan, Bausparplan. Du hast Angst vor Kontrollverlust – und planst alles bis ins letzte Detail. Ist deine Hoffnung wirklich in Gott – oder in allem was du kontrollieren kannst? 

  • Deine Beziehung:

Vielleicht glaubst du: „Wenn ich nur den richtigen Partner finde, dann bin ich endlich komplett.“ Du sehnst dich nach Nähe, Geborgenheit, Bedeutung. Vielleicht hast du auch insgeheim die Hoffnung, dass du hier endlich jemanden kennenlernst.

  • Deine Anerkennung:

Du willst gemocht werden. Geliked werden. Geliebt werden. Likes auf Insta. Lacher in der Gruppe. Respekt in der Schule. Wie sehr beeinflusst es dich, was andere über dich denken?

  • Deine Selbstverwirklichung:

Du willst deinen Weg gehen. Dich selbst finden. Keiner soll dir sagen, wie du zu leben hast – auch Gott nicht. Aber: Wenn du der Gott deines eigenen Lebens bist – bist du dann wirklich frei? 

  • Deine Freiheit:

„Ich will tun, was ich will – wann ich will – mit wem ich will.“ Freiheit klingt so gut – aber was, wenn sie dich am Ende leer zurücklässt? Was, wenn die Freiheit ohne Gott eigentlich nur eine neue Kette ist? 

Was auch immer du brauchst, um dich „ganz“ zu fühlen – das ist wahrscheinlich dein Götze.

Tim Keller schreibt:

Ein Götze ist alles, was mehr Bedeutung für dein Herz hat als Gott selbst. Alles, was dir Identität, Hoffnungund Sicherheit gibt – mehr als Gott.

GOD - Erläuterung 

Unser Herz hat genau diese Sehnsucht. 

Wir sehnen uns nach Identität. Nach Hoffnung. Nach Sicherheit. Schon seit Jahren, um genau zu sein, von Anfang an hat Gott sie uns ins Herz gelegt. Auch in seiner Geschichte mit der Welt finden wir Menschen, die Herzens-Affären leben. 

Deshalb will ich euch heute mitnehmen in die Geschichte von Jakob, Lea & Rahel. Die finden wir direkt im ersten Buch der Bibel, 1. Mose Kapitel 29-30:

Jakob hat seinen Bruder Esau betrogen und ist deswegen gerade vor ihm auf der Flucht. In der Hoffnung auf einen Neuanfang reist er zu seinem Onkel Laban. Er kommt in den Osten, wo er auf einem freien Feld einen Brunnen entdeckt.Dort lagern mehrere Herden, weil man von diesem Brunnen die Tiere tränkt. Ein großer Stein liegt auf der Öffnung, und die Hirten warten, bis alle Herden da sind, bevor sie ihn wegrollen. 

Jakob spricht die Hirten an und erfährt, dass sie aus Haran sind und Laban, seinen Onkel, kennen. Während sie reden, kommt Rahel, Labans Tochter, mit der Herde. Jakob sieht sie, wird aktiv, rollt alleine den schweren Stein weg und tränkt ihre Tiere. Ein echter Heldenmoment.

Dann küsst er Rahel, beginnt zu weinen und erzählt ihr, dass er ein Verwandter ist – der Sohn von Rebekka, also Labans Neffe. Rahel läuft sofort los, um es ihrem Vater zu erzählen. Jakob kommt zu seinem Onkel Laban, der ihn herzlich empfängt und bei sich aufnimmt. Nachdem Jakob einen Monat bei ihm gelebt hat, bietet Laban ihm an, nicht umsonst zu arbeiten, sondern einen Lohn zu wählen. 

Da sagte Laban zu ihm: „Du sollst nicht umsonst bei mir arbeiten, nur weil du mein Neffe bist. Was willst du als Lohn?“ Nun hatte Laban zwei Töchter. Die ältere hieß Lea, die jüngere Rahel. Lea hatte ausdruckslose Augen, Rahel hatte eine schöne Gestalt und ein schönes Gesicht. Jakob liebte Rahel und sagte deshalb: „Gib mir Rahel, deine jüngere Tochter, zur Frau. Dafür will ich sieben Jahre bei dir arbeiten.“ Laban erwiderte: „Es ist besser, ich gebe sie dir als einem Fremden. Bleib also bei mir.“ So arbeitete Jakob sieben Jahre für Rahel, und weil er sie liebte, kam ihm die Zeit wie ein paar Tage vor. 

- 1.Mose 29, 15-20

Endlich geschafft. All die sieben Jahr hatte er diesen einen Gedanken im Kopf: 

Ich liebe Rahel über alles, wenn ich sie habe bin ich endlich glücklich. Perfect Match. 

Mit dieser Motivation vergehen sieben Jahre wie im Flug und er fragt seinen Schwiegerpapa nach der Heirat. Er willigt ein und bereitet das Hochzeitsfest vor. Endlich ist der Tag der gekommen. Es gibt eine große Feier und am Abend gehen die beiden zusammen schlafen und jo. 

Aber am nächsten Morgen gibt es ziemlich böse Überraschung: Neben ihm liegt nicht Rahel, auf die er seit sieben Jahren wartet sondern die ältere Schwester Lea. Ein ziemlich großer Flop. Jakob fühlt sich betrogen und stellt seinen Schwiegervater zur Rede, der dafür verantwortlich ist.  

Laban sagt, dass es bei ihnen nicht üblich ist, die jüngere Tochter vor der älteren zu verheiraten. Jakob heiratet dann auch Rahel, muss aber nochmal sieben Jahre für sie arbeiten. 

Jetzt aber.  Doch als wäre das Drama nicht schon ausreichend gewesen, gehts direkt weiter, auch wenn man sich vielleicht denken kann, dass dieses Dreiergespann nicht ganz harmonisch nebeneinander funktioniert.  

Jede Frau hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. 

Lea ist jetzt also offiziell Jakobs erste Frau – auch wenn niemand so richtig darüber spricht. Vor allem nicht Jakob, denn der liebt immer noch Rahel. Nur Rahel. 

Und Lea? Die steckt mitten in diesem schiefgelaufenen Familiendrama. Sie ist verheiratet, aber irgendwie auch nicht wirklich geliebt. Sie sieht, wie Jakob Rahel hinterherschaut, wie er sie bevorzugt. Und das tut weh. Richtig weh. 

Aber dann passiert etwas: Gott sieht Leas Schmerz. Und er greift ein. 

Lea wird schwanger. Einmal. Dann nochmal. Sie bekommt drei Söhne: Ruben, Simeon, Levi. Jedes Mal hofft sie: Jetztwird Jakob mich lieben. Aber es verändert sich nichts. Lea wird wieder schwanger und bekommt ihren vierten Sohn. Dann passiert etwas besonderes: 

Dann wurde sie noch einmal schwanger und bekam einen Sohn. „Diesmal will ich Jahwe preisen!“, sagte sie. Darum gab sie ihm den Namen Juda.  Dann bekam sie lange Zeit keine Kinder mehr.  

- 1.Mose 29,35

Lea hört auf, ihren Wunsch nach Anerkennung auf Jakob zu projizieren – und richtet sich neu auf Gott aus.

Rahel hat Jakobs Liebe – aber keine Kinder. Und das macht sie fertig. Sie wird so verzweifelt, dass sie zu Jakob sagt: „Gib mir Kinder – sonst sterbe ich!“ Jakob ist überfordert – er ist doch nicht Gott! Also greift Rahel zu einem Ausweg: Sie gibt ihm ihre Magd Bilha. Die bekommt zwei Söhne für sie. Ein echter Wettlauf ums Kinderkriegen – zwischen Sehnsucht, Eifersucht und der Suche nach Bedeutung. Erst ganz am Ende erfüllt sich Rahels Wunsch und Gott schenkt ihr einen Sohn. 

Alle drei haben ihren eigenen Götzen 

JakobLiebe als Götze 

  • Jakob liebt Rahel über alles – so sehr, dass sie fast zu einem Ersatz-Gott für ihn wird. 
  • Seine extreme Fixierung auf Rahel zeigt sich darin, dass er sieben Jahre für sie arbeitet und es ihm wie „ein paar Tage“ vorkommt (1. Mose 29,20). 
  • Er glaubt offenbar, dass Rahel ihn glücklich machen wird[Textumbruch][Textumbruch] 

LeaAnerkennung als Götze 

  • Lea sehnt sich nach der Liebe Jakobs und hofft, dass sie durch Kinder seine Zuneigung gewinnt. 
  • Ihre ersten Söhne nennt sie mit Namen wie:
    • Ruben („Seht, ein Sohn!“ vielleicht wird mein Mann mich jetzt lieben), 
    • Simeon („Er hat gehört“), 
    • Levi („Nun wird mein Mann mir anhängen“). 
  • Erst beim vierten Sohn sagt sie: „Jetzt will ich den HERRN preisen“ und nennt ihn Juda.  
  • Das zeigt, dass sie ihren Götzen (Jakobs Anerkennung) loslässt und sich Gott zuwendet (1. Mose 29,35). 

 Rahel: Kontrolle als Götze 

  • Rahel reagiert eifersüchtig, weil sie keine Kinder bekommen kann, und sagt zu Jakob:

„Gib mir Kinder, sonst sterbe ich!“

- 1. Mose 30,1

  • Auch sie versucht, durch eigene Wege (Magd Bilha) ihr Glück zu erzwingen. 
  • Typisch für Götzendienst: Ich nehme das, was ich begehre, selbst in die Hand. 

YOU - Anwendung

Das Ding ist: Der Thron deines Herzens ist nie leer.

Immer sitzt jemand oder etwas darauf. Und wenn es nicht Gott ist, dann ist es etwas anderes – aber dieses „etwas andere“ wird dich nie wirklich erfüllen. 

Bei Jakob war es die Liebe. Bei Lea die Anerkennung. Bei Rahel die Kontrolle.

Was liebst du mehr als Gott und besetzt in deinem Leben den Platz, der eigentlich nur ihmgehört? 

Ist es ein Traum, dem du alles unterordnest? Ist es die Anerkennung von Menschen, für die du dich verbiegst? Ist es der Wunsch nach Kontrolle, der dir schlaflose Nächte bereitet? Oder der Gedanke: „Wenn ich nur ___ hätte, dann wäre ich wirklich glücklich“? 

Welcher Götze sitzt auf dem Thron deines Herzens? 

Götzen nehmen dich gefangen, machen dich abhängig, treiben dich an – und lassen dich dann leer zurück. Schau dir an durch wie viel Schmerz, Zweifel und Scham die drei mussten.

Das Problem ist nicht, dass du dich nach Liebe, Bedeutung oder Sicherheit sehnst. Gott hat diese Sehnsucht selbst in dich hineingelegt. Aber kein Mensch, kein Ziel, kein Ding dieser Welt kann diese Sehnsucht wirklich stillen. Nur der Gott, der dein Herz gemacht hat, kann es auch wirklich füllen. 

Er wünscht so sehr, dass du zu ihm zurückkommst. Dass er auf den Thron deines Herzens sitzen darf. Dass du zukehrst, zur ersten, zur echten Liebe. Denn Gott ist die Liebe selbst.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben – mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit deinem ganzen Verstand.

- Matthäus 22,37

Das ist nicht nur ein Gebot – es ist eine Einladung. Gott will dein Herz. Nicht einen Teil davon. Nicht sonntags ein bisschen. Sondern ganz. Weil er weiß: Alles andere zerbricht dich. Nur ER ist gut genug, stark genug und liebevoll genug, dein Herz wirklich zu tragen. 

Und jetzt kommt der wichtigste Punkt: Gott verurteilt dich nicht, wenn du mit einem geteilten Herz kommst – sondern er ruft dich zurück. Er lädt dich ein, deine Götzen vor das Kreuz zu bringen – dort, wo Jesus gestorben ist, um dich wirklich frei zu machen. 

Lass uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.

- Hebräer 4,16

Das Kreuz ist der Ort, wo deine Götzen sterben dürfen – und dein Herz wieder leben darf. Wo du mit leeren Händen kommst – und mit echter Gnade gehst. Wo du nicht stark sein musst – sondern ehrlich. 

Du darfst heute neu sagen: „Jesus, nimm den Platz auf dem Thron meines Herzens ein. Ich will dich mehr lieben als alles andere.“ 

Und das ist keine Pflicht – es ist das größte Privileg: Gott anzubeten. Ihn zu ehren. Ihm zu gehören. Ihn zu lieben.Anbetung ist die einzige Antwort, die dein Herz wirklich heilt. Die dich füllt. Nachhaltig. Die dein Inneres Ankommen lässt. Denn du wirst immer irgendetwas oder irgendwen anbeten – die Frage ist nur: Was? Deine Freiheit? Deine Träume? Oder den, der dich gemacht und gerettet hat?  

Ein letzter Gedanke:

Gott hat dich nicht für eine "Love Affair" mit einem Götzen geschaffen – sondern für eine tiefe, heilsame Liebesbeziehung mit IHM. Die Bibel nennt ihn den Bräutigam, der um das Herz seiner Braut kämpft. Er hat alles gegeben, um dich zu gewinnen. Er ist treu, auch wenn wir es nicht sind. Er hat sein Leben hingegeben, damit deins neu beginnen kann. 

Also: Was sitzt gerade auf dem Thron deines Herzens? Und bist du bereit, es loszulassen – und Jesus wieder diesen Platz zu geben? 

WE - Inspiration

Ich weiß nicht, was dein Götze ist. Vielleicht weißt du es selbst noch nicht mal genau. Aber ich glaube, dass Gott dir heute begegnen möchte  – nicht um dir ein schlechtes Gewissen zu machen, sondern um dein Herz zurückzugewinnen. Denn der Gott, von dem wir gesprochen haben, der Gott, der Jakobs kaputten Weg begleitet hat, der Leas Schmerz gesehen hat, und Rahel trotz ihrer Kontrollversuche nicht losgelassen hat. 

Dieser Gott sehnt sich nach dir. Nach dem Thron deines Herzens.Mit einem Blick voller Liebe: „Darf ich wieder auf den Thron deines Herzens?''

Vielleicht hast du Gott vergessen, vielleicht war er nur noch ein Randthema in deinem Alltag, vielleicht hast du dein Herz auf Dinge gesetzt, die gut aussahen, aber dich leer gelassen haben.  Er steht nicht mit verschränkten Armen vor dir – sondern wartet mit ausgestreckten auf dich. Heute. Morgen. Immer. Nicht, weil du alles richtig gemacht hast – sondern weil er alles gegeben hat. 

Gott hat dich nicht für eine Liebesaffäre mit dem, was vergeht, geschaffen – sondern für eine ewige Beziehung mit dem, der bleibt. 

Jesus ruft dich nicht in eine Religion, sondern in eine Liebesbeziehung. Nicht in Leistung – sondern in Nähe. Nicht in Kontrolle – sondern in Vertrauen. 

Die Frage ist: Willst du zurückkommen? Zurück an den Ort, wo dein Herz wirklich zur Ruhe kommt? Zurück zu deiner ersten Liebe?  

Sag ihm, was dich gefangen hält. Sag ihm, was du dir mehr gewünscht hast als ihn. Sag ihm, wenn du verloren gegangen bist. Und dann lass ihn den Rest tun.  

Denn Jesus ist gekommen, um dich FREI zu machen. Nicht oberflächlich. Nicht kurzfristig. Sondern tief – und für immer. Frei von der Meinung der anderen. Frei von deinem eigenen Leistungsdruck. Frei von der Angst, nicht zu genügen. Frei von dem Zwang, alles im Griff haben zu müssen. Frei von der Sucht nach mehr. 

Und stattdessen: Frei zu leben. Frei zu lieben. Frei zu vertrauen. Frei zu sein, wer du wirklich bist – als Kind Gottes. 

Ich glaube, heute kann so ein Wendepunkt für dich sein. Ein Moment, in dem du sagst: Ich will nicht länger Spielball meiner Götzen sein – ich will Jesus nachfolgen. Nicht nur mit einem halben Herzen.Sondern mit allem, was du bist. 

Du bist eingeladen, heute neu zu wählen: Wer sitzt auf dem Thron deines Herzens? 

Denn: Was auch immer du hinter dir lässt – du wirst nichts verlieren, was dir mehr geben kann als ER. Und was auch immer du Jesus gibst – er wird es füllen. 

Gebet zur Einleitung in Reflexionszeit 

Jesus, ich will dich mehr als alles andere.Zeig mir, was den  Platz eingenommen hat, der nur dir zusteht. Nur du sollst auf dem Thron  meines Herzens sitzen.