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Gemeinschaft mit Christus

Wie wir falsche Lehre entdecken können

Diese Bibelarbeit hilft dir, zu verstehen, wie man falsche Lehren erkennen kann. Die Anwendung des Lehre- und Lebenchecks helfen beim Erkennen von Unwahrheiten und Lügen.

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Editor's Pick
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22. Juli
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4 min
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Diese Bibelarbeit basiert auf der Predigt von Dominik Jäger zu 1.Johannes 2,18-27 + 4,1-6 im SAT Dillenburg: Falsche Lehren entdecken

Titel der Bibelarbeit:

Wie wir falsche Lehren entdecken können

Überblick:

Diese Bibelarbeit führt dich in zentralen Inhalte des Abschnitts 2,18-27 + 4,1-6 ein. 

Ziel:

Ziel der Bibelarbeit ist es, zu verstehen, wie man falsche Lehren erkennen kann. Die Anwendung des Lehre- und Lebenchecks helfen beim Erkennen von Unwahrheiten und Lügen. 

Einstieg:

Fake News oder Wahrheit?

Sammelt Ideen, wie man diese erkennen kann! 

  • Was hilft dir, Fake News zu erkennen?
  • Woran erkennt man Wahrheit? Wie lassen sie falsche Aussagen überprüfen?
  • Wer garantiert Wahrheit? Lässt sie sich an Leben erkennen?

Erarbeitung und Anwendung:

Schritt 1: Bibeltext lesen (jeder allein/ in der Gruppe laut/ reihum)

Schritt 2: Auslegung

Für eine echte Sicherheit brauchen wir zwei Dinge: Warnung und Zuspruch. Warnung brauchen wir, um nicht naiv zu werden und allem Möglichen zu glauben. Zuspruch brauchen wir, um nicht komplett ängstlich zu werden und niemandem mehr zu trauen. Auch der Apostel Johannes wollte die Adressaten seines Briefes zu einer echten Sicherheit führen: Er wollte sie vor geistlicher Verführung schützen. Auch heute ist das Thema weiterhin relevant, weil es vor allem online so viel falschen Content gibt. Wir dürfen lernen, Wahres und Unwahres zu unterscheiden.

 Wir sind nicht naiv oder ängstlich - wir sind sicher in Jesus!

Johannes erinnert daran, dass man nicht jedem glauben, sondern Dinge prüfen soll (1. Johannes 4,1+3). Er möchte, dass die Adressaten sicher in den Armen des Vaters landen. Deswegen stellt er ihnen zwei Fragen:

  • Wo kann Verführung passieren?
  • Woran erkenne ich Irrlehre?

Auf die erste Frage kennt Johannes eine einfache Antwort: Überall können falsche Propheten unterwegs sein (4,1), es gibt keinen Ort, an dem man wirklich sicher davor ist. Zur zweiten Frage führt Johannes zwei Checks ein. 

Der Lehre-Check (2,22-23/ 4,2-3)

Irrlehre wird dort gelehrt, wo Jesus Christus geleugnet wird, denn an ihm scheiden sich die Geister. In Gottes Reich ist die Frage: “Wer ist Jesus Christus für dich?” entscheidend. Anhand dieser Frage kannst du prüfen, ob Jesus Christus als der Retter, der Auferstandene, der Gottessohn gesehen wird – oder ob zentrale Inhalte des Glaubens geleugnet werden. Wenn du merkst, dass Jesus in einer Gemeinde nicht so gelehrt wird, dann darfst du dich gegen diese Lehre stellen.

Der Leben-Check (3,7-8)

Auch wenn eine Gemeinde eine richtige Lehre hat, kann es sein, dass hinter dem Vorhang viele schlimme Dinge passieren. Hier hilft der Leben-Check: Wie wird mit Sünde umgegangen? Das heißt nicht, dass keine Sünde in der Gemeinde ist, sondern dass sie bekannt und vergeben wird. Entscheidend ist, dass in einer Gemeinschaft des Lichts Jesus bekannt und Sünde nicht versteckt, sondern vergeben wird.

Doch wie sollen wir über Irrlehrer fühlen?

  • Sie sind gefährlich (2.Tim. 2,16-18): Sie können den Glauben anderer zerstören!
  • Sie sind gefangen (2.Tim. 2,26): Sie sind selbst nicht nur Täter, sondern auch Opfer!
  • Sie sind geliebt (Phil. 3,18): Jesus ist auch für sie gestorben – wir waren nicht besser als sie!

Johannes spricht in seinem Brief über den Antichristus (Kap. 2), den Teufel (Kap. 3) und den Geist des Antichristus (Kap. 4). Dies ist ein hässliches Gegenbild zur heiligen Dreieinigkeit. Der Teufel verfolgt antigöttliche Ziele, sät Zweifel, klagt an und streut Lügen. Durch seinen Geist verwirklicht er böse Absichten und Ziele. Er hat zwei Waffen:

  • Verführung (eher in unserer Kultur)
  • Verfolgung (in vielen Ländern dieser Welt)

Beim Antichristus denkt Johannes konkret an Mitmenschen, die von diesem Geist geleitet sind. Denn der Geist des Antichristus will in das Bild des Teufels verändern. Auch in unserer Zeit und in der Kirchengeschichte gab es immer wieder Personen, die als Typus des Antichristus galten. Eine Beschäftigung mit der Endzeit sollte aber niemals zu Angst führen, denn wir haben den Zuspruch Gottes auf unserer Seite: Jesus als unseren großen Bruder der Heilige Geist als Salbung in uns Gott, den Schöpfer, der die Kontrolle hat. Darum dürfen wir sicher sein in Jesus!

Ergebnissicherung: 

Persönliche Reflexion:

  • Bin ich im Glauben eher naiv oder ängstlich?
  • Wie will ich mit Lehren umgehen, die Jesus kleiner machen als er wirklich ist?
  • Wer ist Jesus Christus für dich?
  • Wo merke ich, dass Jesus und der Heilige Geist mir helfen?
  • Wo bin ich umgeben von Menschen, die mich bestärken und einen Herzschlag mit mir teilen?
  • Wie kann ich für die Wahrheit einstehen?

Kleingruppe

  • Seid ihr im Glauben eher naiv oder ängstlich?
  • Wie kann man nun zu einer echten Sicherheit über Wahrheit kommen?
  • Wo fallen euch im Leben- und Lehrecheck Dinge in eurer Gruppe auf? Was dürft ihr verändern?
  • Wer ist Jesus Christus für euch?
  • Wie könnt ihr euch gegenseitig in der Wahrheit bestärken oder ermutigen?
  • Wo könntet ihr einen Content-Check mal durchführen und überlegen, wie viel Wahrheit darin steckt?

Next Steps

  1. Wer ist Jesus Christus für dich? Diese Frage nannte Dominik den „Lehre-Check“. Er hat damit auch direkt eine praktische Challenge verbunden. Stelle deinem/ deiner Religions-Lehrer/in mal diese Frage. Prüfe die Antwort. Frage anschließend: Würden sie Jesus Christus anbeten? Falls du nicht mehr zur Schule gehst, überlege dir eine andere Person, der du diese Frage stellen kannst.
  2. Wie kannst du mehr für die Wahrheit einstehen? Überlege dir, wie du in der kommenden Woche deinen Glauben gegenüber anderen bezeugen kannst. Erzähle einer Person davon, wer Jesus für dich ist und wie du ihm begegnet bist.