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Whom shall I fear?

Rezept gegen Zukunftsangst

Jesus gibt uns eine Antwort auf Zukunftsängste: den Blick auf Gottes Souveränität und unsere ewige Hoffnung bei ihm.

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4. August
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3 min
Zukunft

Überblick

Die Angst vor der Zukunft nimmt unseren Blick weg von Gott und kann zur Verzweiflung führen.

Jesus zeigt uns in Johannes 16, wie wir mit dieser Angst umgehen sollen. Er richtet unseren Blick nach oben -auf Gott, den Allmächtigen und liebevollen Vater, dessen Güte und Souveränität es zu vertrauen gilt, und auf die herrliche Zukunft nach dieser „Krisen-Erde“, die uns mit Hoffnung erfüllt. Wenn beides in unserem Leben Anwendung findet, kehren Frieden und Freude in die Herzen ein.

Einstieg

24. Februar 2022. Russland greift die Ukraine überraschend und brutal an. Sie fallen von Norden, Osten und Süden her ins Land und zerstören seitdem u.a. Flughäfen, Kliniken und Wohngebäude mit Raketen. In zahlreichen Städten suchen Menschen Schutz oder machen sich auf den Weg zu sicheren Orten. Das Land befindet sich immer noch im Ausnahmezustand. Hunderttausende Menschen sind schon gestorben.

Hauptteil

Das ist die bittere Realität unserer Zeit. Und natürlich macht uns das Angst. Seit über vier Jahren [Zeit anpassen] wütet der Krieg nicht weit von uns.

Wer sagt, dass er nicht noch näher kommt? Oder die Arbeitsplätze – sind die noch sicher? Wer weiß, wie lange wir noch sorglos Alltag leben können?

Ich bin einfach mal ganz ehrlich. Vielleicht fallen euch noch andere Gründe ein, die uns Angst vor der Zukunft machen - doch sollten wir die Augen nicht verschließen vor dem, was kommen kann. Das hat Jesus auch nicht. Kurz vor seiner Kreuzigung hat er seinen Jüngern offen gesagt, welche schweren Zeiten auf sie zukommen werden (Johannes 16). Nicht, um ihnen Angst zu machen, sondern damit sie vorbereitet sind und NICHT verzweifeln.

Deshalb: Lasst uns nicht der Angst Raum geben, dass sie uns lähmt und verzweifeln lässt!

Wisst ihr, Jesus zeigt uns ganz klar, wie seine Nachfolger mit beängstigenden Umständen umgehen sollen: Blick nach oben und weit nach vorn.

Angst richtet unseren Blick nach unten – auf das Sichtbare und nur so weit, wie wir denken können. Denkt an Petrus, der auf dem Wasser laufend plötzlich sank, sobald er auf die großen Wellen vor seinen Augen schaute. Oder Elia, der nach seinem großen Dienst gegen die Baalspriester entmutigt und ängstlich in die Wüste flieht und sterben will. Beispiele gibt es zuhauf.

Wenn der Blick nach oben geht, dann schauen wir auf den ewigen Gott. Auf den, der Himmel und Erde geschaffen hat und alles hier unter Kontrolle hat. Auf den liebenden Vater aller Gotteskinder, der Gutes für sie im Sinn hat. Er tröstet und stärkt sie durch den Heiligen Geist und gibt auf ihre demütige Bitte hin alles, was sie zum Aushalten der Umstände auf der Erde brauchen. Wenn deine Zukunftsangst dich überwältigt, dann schau nach oben. Dort thront der Allmächtige.

Vertrau seiner Güte, nicht deinen Sorgen! Ein fester Blick auf ihn und alles andere wird klein und verliert die Macht über dich!

Ein Blick auf ihn und er lenkt deinen Blick weit nach vorn, weit über die nächste und übernächste Krise hinaus. Wir sehen plötzlich den großen Plan. Jesus versprach wiederzukommen. Auch das sollte die Jünger trösten. Er sagt, dass die vor ihnen liegende Freude es wert ist, zu warten und nicht zu verzagen. Hast du mal darüber nachgedacht, dass deine größten Zukunftsängste nicht das Ende der Geschichte sind? Sei es Krieg, Geldnot, Arbeitslosigkeit, Katastrophen. Die Angst sieht darauf.

Aber danach kommt etwas ganz Neues, Vollkommenes, Wunderbares, Heiliges.

Ewige Gemeinschaft mit Gott! Diese Herrlichkeit lässt jede Angst schwach aussehen. Der Herr kommt bald!!

Schluss

Dieser Blick nach oben und weit nach vorn schenkt allerdings nur denen echten Trost, die Gott als ihren Vater kennen – weil sie darauf vertrauen, dass Jesus am Kreuz Sünde und Tod besiegt und die Strafe für ihre Schuld bezahlt hat. Wer das glaubt, hat ewiges Leben.

Wer das nicht tut, hat keine hoffnungsvolle Perspektive für die Zukunft und keine gute Antwort auf die Angst. Aber da ist heute noch die Chance, Hoffnung zu finden. Klammer dich an Jesus, wenn du’s noch nicht tust! 
Wer auch immer an Jesus glaubt, hat Hoffnung der Angst entgegenzusetzen. Denn Jesus spricht:

Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt. Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten: Ich habe die Welt besiegt.

- Johannes 16,33