Das Dynamit in deinem Leben

Diese Bibelarbeit zeigt wie wichtig und mächtig Gottes Wort ist! Hat die Bibel Auswirkungen in deinem Leben?
Das Dynamit in deinem Leben

Ziel

Lass die Bibel in jeden Bereich deines Lebens hineinsprechen! Lass echten Zerbruch zu und feiere Schritte im Glauben/freue dich als Christ.

Einstieg

  1. Hintergrund zur Weltgeschichte damals:
    Es war eine Zeit gewaltiger philosophischer Strömungen und Umbrüche, die bekannte Denker, Philosophen und Religionsstifter hervorbrachte. Bekannte ungefähre Zeitgenossen waren: Buddha, Konfuzius, Sokrates, Plato, Aristoteles.

  2. Über ein Zitat:

Mahatma Ghandi „Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen; dieser kriegszerrissenen Welt Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur ist, sonst weiter nichts.“
D. L. Moody „Die Bibel ist nicht dazu da, um unser Wissen zu vermehren. Sie ist dazu da, unser Leben zu verändern!“

Erarbeitung und Anwendung

  • Jerusalem war zerstört, die Israeliten wohnten dort und bauten es nicht auf.

  • Nehemia, Angestellter am Königshof in Babylon, ging dort hin um aufzubauen.

  • Trotz Problemen durch feindliche Völker schafften Sie es die Mauer in nur kurzer Zeit Mauer wieder aufzubauen.

Zu diesem Zeitpunkt geschah folgendes:

Als der Oktober herankam und die Israeliten in ihren Städten wohnten, versammelte sich das ganze Volk auf dem Platz vor dem Wassertor. Sie baten den Gesetzeslehrer Esra, das Buch mit dem Gesetz Moses herbeizubringen, dem Gesetz, das Jahwe den Israeliten verordnet hat. 2 Da brachte der Priester Esra das Gesetzbuch vor die ganze Versammlung, vor die Männer und Frauen und alle Kinder, die es schon verstehen konnten. Am 1. Oktober 3 las er vom frühen Morgen bis zum Mittag auf dem Platz vor dem Wassertor aus dem Gesetzbuch vor. Das ganze Volk hörte aufmerksam auf die Worte des Buches. 4 Der Schriftgelehrte Esra stand dabei auf einem hölzernen Podest, das man zu diesem Zweck errichtet hatte. Rechts neben ihm standen Mattitja, Schema, Anaja, Urija, Hilkija und Maaseja, und links neben ihm Pedaja, Mischaël, Malkija, Haschum, Haschbaddana, Secharja und Meschullam. 5 Esra öffnete die Schriftrolle vor aller Augen, denn er stand höher als das versammelte Volk. 6 Zuerst pries Esra Jahwe, den großen Gott, und alle antworteten mit erhobenen Händen: „Amen, Amen!“ Dann warfen sie sich vor Jahwe nieder, mit dem Gesicht auf den Boden. 7 Die Leviten Jeschua, Bani, Scherebja, Jamin, Akkub, Schabbetai, Hodija, Maaseja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan und Pelaja halfen den Leuten, das Gelesene zu verstehen, wobei das Volk auf seinem Platz blieb. 8 Sie übersetzten die vorgelesenen Abschnitte und erklärten die Weisung Gottes, damit das Volk sie verstehen konnte. Nehemia 8, 1-8 aus der NeÜ

Das ganze Volk war dort versammelt und wollte etwas aus den Gesetzen Moses hören. Nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder, und jedem wurde es verständlich gemacht (verstehen kommt vier mal vor). Das was Sie dort vorgelesen bekamen waren die 10 Gebote, Brandopfergesetze und all das, wo die meisten Bibelleser sich durchkämpfen müssen, weil es einem so langweilig vorkommt. Für viele sind gerade die ganzen Gesetzesvorschriften schwierig zu lesen. Schauen wir mal wie das Volk darauf reagiert:

9 Als die Israeliten die Worte des Gesetzes vernahmen, fingen sie an zu weinen. Da sagten der Statthalter Nehemia, der Priester und Gesetzeslehrer Esra und die Leviten, die das Volk unterwiesen: „Seid nicht traurig und weint nicht, denn dieser Tag ist Jahwe, eurem Gott, geweiht! 10 Geht jetzt zu eurem Festmahl, esst und trinkt und gebt auch denen etwas ab, für die nichts vorbereitet ist! Heute ist ein Festtag für Jahwe. Seid nicht traurig, denn die Freude an Jahwe ist euer Schutz!“ 11 Auch die Leviten redeten dem Volk gut zu: „Beruhigt euch, denn der Tag ist heilig! Ihr müsst nicht traurig sein!“ 12 Da gingen alle zum Essen und Trinken und teilten ihr Festmahl mit denen, die nichts hatten. Sie feierten ein großes Freudenfest, denn sie hatten die Worte verstanden, die ihnen übermittelt worden waren. Nehemia 8, 9-12 aus der NeÜ

Warum weinte das Volk wohl? Weil die Predigt so lang war, von morgens bis mittags? Weil sie sich so langweilten?
Nein, viele hörten vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben das Wort Gottes und sie merkten, wie weit sie entfernt sind von Gott.
Sie bemerkten etwas, was auch heute viele Menschen merken, wenn sie in die Bibel schauen:
Gottes Idee vom Leben und unsere Wirklichkeit – die berühren sich kaum noch.

Die Reue der Israeliten darüber löste die große Traurigkeit aus. In Hebräer 4, 12-13 können wir lesen:

„Denn lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.“
„Die Bibel ist nicht dazu da, um unser Wissen zu vermehren. Sie ist dazu da, unser Leben zu verändern!“ D. L. Moody

Lässt du das Wort Gottes an dein Leben heran? Es wird dir die Wahrheit über Gott und dich aufzeigen.

Die Israeliten bemerkten, wie sehr ihr Leben von Gottes Idee entfernt war. Nun könnte man denken, dass daraus Konsequenzen folgen müssen:
Esra meint, alle sollten in Sack und Asche gehen.
Nehemia ruft eine Fastenwoche aus, Spendenaktion, Gebetsnächte. Mahnwachen. Buß-Übungen. Weitere Bibelstunden. Neue Gelübde. Festmach-Abende. Opfer auf dem Altar. Aufarbeitung. Das kann dauern.

Das Schöne ist hier die Bedeutung des Namens Nehemia: „Gott hat getröstet“
Nein, die Israeliten sollten nicht mehr traurig sein. Nein, sie hatten ihre Fehler erkannt und echte Reue gezeigt und nun sollten Sie Gott feiern.

In Psalm 130,4 steht:

Aber bei dir finden wir Vergebung, damit wir dich ehren und dir gehorchen.

Gott vergibt uns, damit wir die Schuld hinter uns lassen können und ihn ehren können. Wenn du am Boden bist und am Boden bleibst, kann Gott dich nicht so gut gebrauchen. Gott will dir Stärke geben. Die Israeliten haben schon erkannt und Reue gezeigt. Jetzt ist es wichtig, dass sie einen Neuanfang machen und die Freude weitergeben.

Gott will, dass sein Wort jeden Bereich deines Lebens ausleuchtet, und, dass du erkennst, wo du falsche Wege gehst. Wenn wir ihn um Vergebung bitten, vergibt und vergisst er die Schuld und dann sollst du sie auch hinter dir lassen können und damit abschließen. Er will, dass du auf ihn schaust und dich freust zu ihm gehören zu können.